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Qualifizierungskonzepte

Wie bereiten Sie ihre Lernenden auf die Veränderungen in der Berufswelt vor und qualifizieren sie für den Umgang mit dieser neuen Situation?


In den Fachbereichen werden die Lernenden immer mehr mit den neuen Technologien und Industrie 4.0 Themen konfrontiert werden. Um ihnen dafür die notwendige Sicherheit mitzugeben und die Fragen, die Sie dann aus den Fachbereichen zurück in die Ausbildung bringen, konkret beantworten zu können, ist die Einführung von abgestimmten Qualifizierungskonzepten zwischen den einzelnen Bereichen zwingend notwendig. 

Lesen Sie hier welche Möglichkeiten Sie mit unseren industrienahen Systemen und Lösungen haben, um diese Herausforderungen zwischen Ausbildung und Fachbereichen oder Schule und Betrieb umzusetzen.

Hier ist auch zu beachten, dass das Hauptaugenmerk nicht mehr nur auf der Hardware liegen sollte, sondern für ein erfolgreiches Konzept die Mischung der verschiedenen Lernkomponenten den Erfolg ausmachen wird.

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Informieren

  • Lesen der Problemstellung im Arbeitsbuch
  • Verstehen des Arbeitsauftrages
  • Fehlendes Wissen aneignen

Planen

  • Entwurf einer Schaltung mit FluidSIM®
  • Ableiten eines Schaltplans mit Stückliste

Umsetzen

  • Aufbau und Inbetriebnahme der Schaltung auf einem Arbeitsplatzsystem mit den Trainingspaketen
  • Vereinfacht, zugänglich und komfortabel

Kontrollieren

  • Vergleich von Soll- und Istzustand und zielgerichtete Fehlersuche z.B. mit Komponenten aus der Messtechnik

Reflektieren, Dokumentieren

  • Bewertung des Ergebnisses, Optimierung und professionelle Dokumentation mit den Arbeitsblättern des Arbeitsbuches und FluidSIM® CAD-Zeichnungen

Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung

Die Herausforderungen bei der Qualifizierung 4.0 bestehen in der Entwicklung von Kompetenzen sowie flexiblen und anpassbaren Konzepten, um mit den Veränderungen umzugehen. Das Ziel sollte sein, die Fähigkeit von Menschen zu fördern, in offenen, unbekannten und komplexen Situationen selbstgesteuert und zielgerichtet zu handeln.

Die Digitalisierung bringt eine noch nie dagewesene Dynamik der menschlichen Produktivkräfte mit sich. Durch die digitale Weiterenwicklung von Maschinen und künstlicher Intelligenz ist auch der Mensch in seinem Denken und Handeln gezwungen, sich entsprechend zu verändern.

Diese Entwicklung erfordert branchenübergreifend kompetente Menschen, die Anforderungen und Entwicklungen in der Berufs- und Arbeitswelt selbstorganisiert und kreativ mitgestalten können und Lernwelten, Content, Training und Konzepte sowie Hardware adäquat nutzen.

Je schneller sich Handlungsziele, Handlungsmethoden und unser Wissen ändern, desto mehr werden wir gefragt sein, in diesem Chaos der offenen Möglichkeiten neue Ideen zu entwickeln und uns Fähigkeiten anzueignen, darin selbstorganisiert und kreativ zu handeln.

Neue grenzüberschreitende Lernkonzepte, welche in direkter Folge die neuen Strukturen unserer Umwelt abbilden, werden zu einem Selbstverständnis in der Aus- und Weiterbildung.

1. Betrieb

a) Auftragsbezogene und technische Unterlagen mit Standardsoftware erstellen
b) Daten und Dokumente pflegen, austauschen, sichern und archivieren
c) Daten eingeben, verarbeiten, übermitteln, empfangen und analysieren
d) Vorschriften zum Datenschutz anwenden
e) Informationstechnische Systeme (IT-Systeme) zur Auftragsplanung, Auftragsabwicklung und Terminverfolgung anwenden
f ) Informationsquellen und Informationen recherchieren und aus digitalen Netzen beschaffen sowie Informationen bewerten
g) Digitale Lernmedien nutzen
h) Die informationstechnischen Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität berücksichtigen
i) Betriebliche Richtlinien zu mobilen Datenträgern, elektronischer Post, IT-Systemen und Internetseiten einhalten
j) Auffälligkeiten und Unregelmäßigkeiten an IT-Systemen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung ergreifen
k) Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme nutzen
l) In interdisziplinären Teams planen, kommunizieren und zusammenarbeiten

Weiterhin sind die Verordnungen in Bezug auf I 4.0 relevante Kern- und Fachqualifi kationen individuell aktualisiert worden, insbesondere die Berufsbildpositionen „betriebliche und technische Kommunikation“ sowie „Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse“.

Ergänzend zum Ausbildungsrahmenplan wurden die berufsübergreifenden Zusatzqualifi kationen in die Verordnungen als kurzfristig realisierbare zusätzliche Möglichkeit für die Qualifi zierung in zentralen Tätigkeitsfeldern aufgenommen.

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2. Schule

Von der Kultusministerkonferenz wurden entsprechende verbindliche Anpassungen der Rahmenlehrpläne verabschiedet. Es wurden die generellen Ziele wie auch die einzelnen Lernfelder ergänzt.
In der Tabelle finden Sie ausgewählte Beispiele der gültigen Rahmenlehrpläne zu neuen Anforderungen im digitalen Kontext:

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3. Weiterbildung

Die digitale Transformation erfordert auch eine Anpassung der Techniker Qualifizierungen mit dem Schwerpunkt Industrie 4.0. Dies wird aktuell erarbeitet und es zeichen sich bereits heute folgende miteinander verbundene Handlungsfelder ab: 

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Unsere Lösungen

Robotik

  • Kennenlernen von unterschiedlichen Robotersystemen
  • Inbetriebnahme, Instandhaltung und Programmierung von industriellen Robotersystemen
  • Kollaborierende Robotik
  • Montage von Werkstücken in Losgröße 1
  • Kommunikation Robotersteuerung mit SPS und MES
     

Cyber-Phsysische Systeme - unser CP Lab

  • Modularer Aufbau
  • SPS Technik und HMI
  • Vernetzung
  • Identifikation von Werkstücken
  • Plug & Produce
  • Verwendung von Tablets für mobile MES und Augmented Reality
  • Condition Monitoring
     

MES/ERP/Forum

  • Flexibles, didaktisches, datenbankbasiertes MES-System
  • Kommunikation über OPC-UA
  • Serviceorientierte Architektur
  • Erfassung von Produktionsdaten und Auswertung
  • eCommmerce über Webshop
  • Direkte Anbindung an imulation möglich
  • Kollaboration, Verbindung über ein moderiertes Internetforum mit anderen Nutzern
  • Direkte zertifizierte Einbindung von SAP4school
     

Digitale Vernetzung und Datensicherheit

  • Grundlagen der Vernetzung
  • Planen und konfigurieren von Netzwerken
  • Netzwerkdienste (DHCP, DNS, NTP, …)
  • Strukturierte Netzwerke (VLAN)
  • Site-to-site: virtuelle private Netzwerke (VPN)
  • Sicherer Fernzugriff
     

Simulation

  • Programmierung in industrieller Programmierumgebung und didaktische Simulation von Prozessen
  • Nutzung des virtuellen Raumes
  • Assistenzsysteme nutzen
  • Direkte MES Kopplung zur Erfassung von Daten möglich
  • Vituelle Inbetriebnahme
  • Fehlersuche in virtuellen Modellen
  • Lernortunabhängig vernetzt und kollaborierend lernen
     

CNC 4.0

  • Prozessintegration von CNC Maschinen in MES/Webshop und ERP Systeme wie SAP
  • Digitale CAD/CAM Anbindung
  • Systemintegration und Auto - matisierung und Be ladung mit Robotersystemen
  • Digitale Kopplung von Messmaschine und Werkzeugvoreinstellgerät

Digitalisierung in der Fluidtechnik

  • Einfache industrielle Vernetzung
  • Sammlung von Produktionsdaten
  • Gezielte Wartung
  • Prozesse mithilfe von Webservices überwachen
  • Simulation und Ansteuerung von Schaltkreisen
     

Connected Learning

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  • Theorie und Praxis nahtlos miteinander verbinden
  • Lernen in geführten Kursen
  • Digital Schaltkreise erstellen, simulieren und damit steuern
  • Recherchieren u.a. via QRCode, AR-Technologie, etc …
  • Virtuelle Messinstrumente
  • Wissensabfragen
  • Immer und überall lernen
  • Anlagen simulieren

Educational Consulting

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Mit einer Symbiose aus Industrie- und Qualifizierungskompetenz machen wir den digitalen Wandel für Sie (be-) greifbar. Bei der Bildungsberatung setzen wir auf intuitive und flexible Lernkonzepte und nutzen digitale Lernmedien dort, wo ein Mehrwert für alle Beteiligten entsteht. Zunächst ermitteln wir Ihre aktuellen Problemstellungen im digitalen Kontext und unterstützen Sie mit rollenspezifischen, passgenauen Qualifizierungslösungen.
Damit helfen wir Ihnen, Ihre Qualifizierungsziele in der digitalen Transformation zu erreichen und die Bedürfnisse der Lernenden zu erfüllen.

Unser Buchtipp

Welche Auswirkungen die digitale Transformation auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, ist wohl die wichtigste Frage. Gilt es doch, die Auszubildenden von 
heute zu wertvollen Mitarbeiten von morgen zu qualifizieren. Eine Beschreibung der Auswirklungen in Kürze ist kaum möglich, wenn man mehr als " es werden künftig weitere, erweiterte und zusätzliche Qualifikationsanforderungen von den  Mitarbeitern zu erfüllen sein" sagen will. In dem Buch Ausbildung 4.0: Digitale Transformation in der Berufsbildung gestalten und nutzen finden Sie viele interessante Erklärungen und Tipps. 

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